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Hyrox – der Sporttrend für jedermann

CrossFit war gestern, heute ist Hyrox der heißeste Sporttrend: Was nach einem Planeten in einer weit entfernten Galaxie klingt, bringt frischen Wind in den Fitness-Markt. Dabei versprechen die Erfinder um Olympiasieger Moritz Fürste, dass der anstrengende Parcours für jedermann geeignet ist – oder besser gesagt: „For every body“.

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Wem monotones Laufen, Rudern oder Radfahren zu langweilig ist, sollte ein bisschen Abwechslung und konkrete Ziele in sein Sportleben bringen. Das ist die Vision des zweifachen Olympiasiegers, Welthockeyspielers und dreimaligen Weltmeisters Moritz Fürste. Gemeinsam mit Christian Toetzke und Michael Trautmann rief der Hamburger die Agentur „Upsolut Sports“ ins Leben, die den Fitness-Wettkampf Hyrox erfand. Hinter dem futuristischen Namen versteckt sich ein weltweites Duell gegen die Uhr und den eigenen Körper. Dabei wird ein Parcours absolviert, der acht Übungen und acht Laufstrecken über je einen Kilometer beinhaltet. Und das soll für jedermann sein?

Vom Gelegenheitssportler zum WM-Kandidaten

Tatsächlich – Fürste & Co. meinen es ernst. Obwohl schweißtreibende Einheiten auf dem Ski-Ergometer, gleich zwei Übungen mit Gewichtsschlitten, „Burpee Broad Jumps“, Ruder-Ergometer, „Kettlebell Farmers Carry“, „Sandbag Lunges“ und „Wall Balls“ neben den Laufeinheiten auf dem Programm stehen, ist es für jeden ambitionierten Alltagssportler machbar. Zumindest in der „normalen“ Kategorie; in der „Pro-Variante“ messen sich erfahrene Athleten und Leistungssportler unter erhöhten Bedingungen.

Dank der Wettkampfserie können sich die Teilnehmer in verschiedenen Orten in Deutschland, Österreich und sogar den USA unter gleichen Bedingungen für die Weltmeisterschaft am 4. April 2020 in Berlin qualifizieren. In zehn Altersklassen werden hier die besten „Roxstars“ ermittelt.

Doch wie geht man am besten so einen Wettkampf an und erfüllt sich vielleicht sogar den Traum von einer WM-Teilnahme? Genau wie ein Marathonläufer in der Vorbereitung keinen Marathon zurücklegt, üben auch Hyrox-Athleten jeweils einzelne Komponente. Im vierwöchigen Trainingsplan sorgt ein buntes Potpourri an Workouts für die richtige Fitness. Dabei sind nur drei Einheiten pro Woche nötig. Wer keine Lust auf die überfüllten Fitnessstudios im Frühjahr hat: Dank vielfältiger Körpergewichtsübungen mit so illustren Namen wie „Shaggy“, „Wonder“ und „Santana“ kann man sich auch ohne Mitgliedschaft stählen. In Video-Tutorials werden die Bewegungen anschaulich vorgemacht.

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Das Ziel ist der Weg

Auch für über zehn Millionen Deutsche, die in Fitnessstudios angemeldet sind, stellen die Übungen eine gute Alternative dar. Doch warum sich der zermürbenden Challenge stellen, wenn man bislang immer ganz passabel mit dem gelegentlichen Besuch im Gym durchkam? Hyrox will mit Competition und Abwechslungsreichtum die Motivation steigern – und so auch den Ehrgeiz, seine Bestzeit immer weiter zu unterbieten. Teilnehmer merken schnell, in welchen Bereichen Nachholbedarf besteht, können diese gezielt trainieren und sich so stetig verbessern. Anders ausgedrückt: Das Ziel ist der Weg.

Beim Wettkampf geht’s ums Ganze: Die Sportler haben pro Veranstaltung genau einen Versuch, die acht Übungen und acht Laufeinheiten in einer möglichst geringen Gesamtzeit zu schaffen – und dabei der großen Gefahr zu widerstehen, direkt am Anfang zu overpacen. Denn während die ersten Aufgaben eher im Ausdauerbereich angesiedelt sind, benötigt man für das folgende Krafttraining noch genügend Puste. Anfänger können dabei auch als Doubles-Partner antreten und die Übungen je nach individueller Stärke untereinander aufteilen – lediglich die insgesamt acht Kilometer Laufstrecke muss jeder Starter hinter sich bringen. Die persönliche Gesamtzeit des Wettkampfes kann weltweit online verglichen werden.

Das Hyrox-Workout

  1. 1000 Meter Ski-Ergometer
  2. Zweimal 25 Meter Sled Push
  3. Zweimal 25 Meter Sled Pull
  4. 80 Meter Burpee Broad Jump
  5. 1000 Meter Ruder-Ergometer
  6. 200 Meter Kettlebell Farmers Carry
  7. 100 Meter Sandbag Lunges
  8. 100 Mal Wall Balls
  9. Vor der ersten und nach den Übungen 1 bis 7 wird jeweils eine 1000-Meter-Laufstrecke zurückgelegt

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